Weltweites Dividendenwachstum setzt sich fort
Im zweiten Quartal 2016 stiegen die weltweiten Dividenden um 2,3 % auf 421,6 Mrd. US-Dollar, zeigt der Henderson Global Dividend Index. Werden Wechselkurseffekte sowie Sondereffekte herausgerechnet, liegt das Wachstum bei 1,2 %. Sowohl in den USA als auch in Europa wurden jeweils Zuwächse von über 4 % erzielt, auch wenn dies für die USA eine Abschwächung bedeutet, die durch den starken US-Dollar begründet sind. In Japan sanken die bereinigten Dividenden sogar um 0,8 %, was angesichts positiver Wechselkurseffekte und Änderungen in der Dividendenindex-Zusammensetzung, die zu einem Anstieg auf US-Dollar-Basis um knapp 30 % führten, für die internationalen Anleger nicht weiter ins Gewicht fiel. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Technologieunternehmen, deren Dividenden im zweiten Quartal um 7,7 % zulegten. Grundlage des Index sind die Ausschüttungen der 1200 größten Unternehmen weltweit. 
Quelle: Henderson
In Deutschland fiel das Dividendenwachstum mit einem bereinigten Anstieg von 2 % auf 31,6 Mrd. US-Dollar vergleichsweise schwach aus. Im Wesentlichen ist dies auf den Ausfall zweier großer Dividendenzahler, VW und die Deutsche Bank, zurückzuführen. Abgesehen von diesen beiden Unternehmen war die Entwicklung in Deutschland deutlich erfreulicher. Für das zweite Quartal wird weltweit mit einem schwächeren Ergebnis als im ersten Halbjahr gerechnet. Grund hierfür ist, dass in diesem Zeitraum vor allem die Regionen im Fokus stehen, in denen die Dividenden weniger stark steigen, darunter die Schwellenländer und Großbritannien.
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