M&A-Volumen in den USA steuert auf Rekordhoch zu
Die Anwaltssozietät White & Case hat in Zusammenarbeit mit Mergermarket die M&A-Aktivitäten des ersten Halbjahres 2015 in den USA untersucht. Insgesamt wurden Transaktionen von insgesamt 753 Mrd. US-Dollar durchgeführt, ein Anstieg von mehr als 150 Mrd. US-Dollar gegenüber dem Vorjahreszeitraum, was durch positive gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und niedrige Finanzierungskosten begünstigt wurde. Gleichzeitig verfügen die Unternehmen derzeit über hohe Cash-Bestände, die für Übernahmen zur Verfügung stehen. 
Quelle: White & Case
Nicht nur die Transaktionen von Inländern stiegen an, sondern auch das Interesse ausländischer Investoren wuchs im Beobachtungszeitraum: Im ersten Halbjahr 2015 flossen 163 Mrd. US-Dollar von ausländischen Investoren in die USA, ein Plus von 15 %. Insbesondere japanische Unternehmen weiteten ihre Engagements aus. Kanadische Investoren stellen jedoch die größte Investorengruppe dar. Die meisten Aktivitäten entfielen auf die Sektoren Technologie, Medien und Telekommunikation, wo Transaktionen im Gesamtvolumen von 234 Mrd. US-Dollar getätigt wurden, was rund 90 Mrd. US-Dollar mehr sind als im ersten Halbjahr 2014. Doch auch in den Bereichen Pharma, Medizin und Biotechnologie stieg das Transaktionsvolumen. 
Quelle: White & Case
Die Aktivitäten von Private-Equity-Investoren gingen gegenüber dem Rekordjahr 2014 spürbar zurück, was auf hohe Bewertungen sowie die hohen Barmittel strategischer Käufer zurückgeführt werden kann. Bei einem Anhalten des positiven Trends im M&A-Markt gehen die Autoren davon aus, dass 2015 das beste Jahr seit 2007 werden könnte.
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