Allianz: Zunehmende Bedeutung von Aktieninvestments für Institutionelle
Die Allianz untersucht in der im März 2016 erschienenen Studie „Equities – the „new safe option“ for portfolios?“ Anlageerfolg und Risiko langfristiger Aktieninvestments.
Bei einer Langzeitbetrachtung der Aktienentwicklung in den USA wird deutlich, dass die Unternehmen trotz Rezessionen steigende Gewinne erwirtschaften. Diese Entwicklung spiegelt sich in der historischen Entwicklung des S&P 500 Preisindex und des S&P 500 Performanceindex wider. Im betrachteten Zeitraum von über 100 Jahren ist der Preisindex annualisiert um 4,3 % sowie der Performanceindex um jährlich 8,7 % angestiegen. Ausgehend von den Ergebnissen der Langzeitbetrachtung halten die Autoren fest, dass durch Aktienanlagen eine höhere Rendite erreicht werden konnte, als durch Anleiheinvestments.
Die Autoren vergleichen außerdem das Risiko von Aktien und Anleihen. Wird dabei die Performance anhand der realen Kaufkraft gemessen, erweisen sich Aktienanlagen in einer Langzeitbetrachtung von mehr als 10 Jahren als die weniger risikoreiche Anlage. In dieser Zeitperiode lag bei Aktien der Schwankungsbereich der Realrendite zwischen + 17 % und - 4 %. Dem gegenüber steht bei Anleihen ein Zuwachs von etwa 12 % und ein Verlust von 5 %. 
Quelle: Allianz
Bei Betrachtung rollierender 30-Jahres-Perioden über die letzten 215 Jahre sind bei Aktieninvestments keine Verluste zu verzeichnen. Anleihen weisen hingegen einen Verlust von bis zu 2 % bei einem maximalen Zuwachs von etwa 7 % auf. Als Ergebnis wird festgehalten, dass aufgrund der Inflation und niedriger Zinssätze Langzeitinvestitionen in Aktien sicherer und gewinnversprechender sind. 
Quelle: Allianz
Die Autoren kommen außerdem zu dem Schluss, dass sich langfristige Aktienanlagen auch aufgrund der Risikoprämie lohnen. Der durchschnittliche Prämien-Ertrag der letzten 215 Jahre lag bei jährlich 3,7 %.
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