14.04.2016 | Märkte

Alternative Ertragsquellen für Multi-Asset-Strategien

Die Beimischung von alternativen Anlageklassen zu Income-Portfolios führt zwar zu einer erhöhten Volatilität, aber auch zu einer Diversifizierung des Zinsrisikos, zeigt eine im Januar 2016 erschienene Analyse von Neuberger Berman. 
Auf Portfolio-Ebene haben Anleihen mit guter Bonität klassischerweise zwei Aufgaben: die Erzielung stabiler Renditen und die Streuung des Risikos. Den Autoren zufolge müssen diese Eigenschaften im anhaltenden Niedrigzinsumfeld hinterfragt werden. Es wird vorgeschlagen, das Risiko nicht als historische Volatilität zu definieren, sondern als die Möglichkeit des Verfehlens von Anlagezielen. In Zeiten von niedrigen Anleihenrenditen und steigenden Zinssensitivitäten können alternative Anlageklassen Diversifikationsmöglichkeiten eröffnen, meinen die Autoren. Hierzu zählen sie Hochzinsanleihen, Schwellenländeranleihen, Dividendenaktien, Immobilienfonds und Master Limited Partnerships (MLP).


Quelle: Neuberger Berman

Untersucht werden unter anderem die Auswirkungen der Beimischung von Alternatives auf Rendite und Duration. Hierfür vergleichen sie die Yield-Duration-Ratio eines Multi-Asset-Income-Portfolios mit den Yield-Duration-Ratios der Fixed-Income-Bestandteile des Multi-Asset-Portfolios. Für das Multi-Asset-Portfolio kann im Vergleich mit den Fixed-Income-Komponenten eine verbesserte Yield-Duration-Ratio festgestellt werden. Auch die Untersuchung der risikoadjustierten Rendite zeigt, dass es möglich ist, Zinsrisiken zu diversifizieren, ohne die Portfoliovolatilität signifikant zu erhöhen.


Quelle: Neuberger Berman

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