Rendite-Spread von Euro- und US-Dollar-Anleihen
Im August gingen die Renditen Euro-denominierter Anleihen leicht zurück. Bei europäischen Staatsanleihen mit 7- bis 10-jähriger Duration lag das Minus per 1. September auf Monatssicht bei 9 Basispunkten. Ähnlich verhielt es sich bei den anderen Laufzeitenbändern. Genau gegenteilig war die Entwicklung bei US-Dollar-Anleihen. 10-jährige US-Treasuries rentierten 8 Basispunkte höher als einen Monat zuvor. Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung sind wohl die konjunkturellen Unterschiede zwischen den USA und der Eurozone. Während eine Rezession in den USA zunehmend unwahrscheinlicher wird, sieht es in Europa genau gegenteilig aus. Investoren sollten die höheren US-Dollar-Zinsen allerdings nicht als Free Lunch interpretieren: Im Vergleich zu einem währungsgesicherten Investment in US-Dollar-Anleihen rentierten Euro-Anleihen dennoch höher.
Das komplette Spektrum der zu erzielenden nominalen und realen Zinserträge zeigt die wöchentlich aktuelle Publikation Absolut|monitor Global Fixed Income. Abonnenten finden weitere Informationen in der aktuellen Ausgabe ab Seite 6.
