24.12.2018 | (Weihnachts-)Märkte

Wohntrends am Nordpol: Micro-Living für die Elfen

Auch in diesem Jahr hat der Asset Manager Catella in der Adventszeit die traditionelle Weihnachtsmarktanalyse veröffentlicht. Schwerpunktmäßig haben die Autoren dieses Jahr ihr Augenmerk auf einen sonst wenig beachteten Aspekt des Weihnachtsfestes gelegt: die Elfen. Die Megatrends des Immobilienmarktes haben mittlerweile auch den Nordpol erreicht. Dies betrifft insbesondere den Residential-Sektor, der trotz der geringen Größe der Elfen (Stichwort: Micro-Living!) in Abhängigkeit von der Lebensphase der Elfen und demographischen Trends (Elkitas, Studelf Housing, Versingelung bzw. Einelfenhaushalte) den Anforderungen genügen muss.


Quelle: Catella

In Großbritannien sorgt der Brexit für Unsicherheit. Wird der Weihnachtsmann auch nach dem EU-Austritt noch Geschenke bringen? Schließlich ist unklar, inwieweit der Schlitten des Weihnachtsmannes den dann gültigen Einreisebestimmungen entspricht und ob die Geschenke dann verzollt werden müssen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung stellt sich ohnehin die Frage, ob das Geschäftsmodell des Weihnachtsmannes langfristig noch zukunftsfähig ist: Jeff Bezos Drohnen arbeiten definitiv effizienter. Mit dem Trend zu kleinen Wohnungen fürchten auch Weihnachtsbaumbauern um ihre Absatzmärkte. Je kleiner die Wohnung, umso kleiner der Baum, hat eine Korrelationsanalyse ergeben. Hinzu kommt, dass männliche Singles öfter ganz auf den Baum verzichten. Es bleibt abzuwarten, ob Trends wie Versingelung und Micro-Living sich wie der Winter wieder verziehen (Achtung: Spoileralarm für Game-of-Thrones-Fans) und für die Weihnachtsbaumbauern die Sonne wieder scheinen wird.


Quelle: Catella

Auf den deutschen Weihnachtsmärkten ist eine Back-to-the-Roots-Bewegung erkennbar. Während in den vergangenen Jahren das Wachstum vornehmlich bei exotischeren Getränken in der Henkeltasse wie Caipi oder Cuba Libre stattfand, stieg dieses Jahr der Konsum des klassischen Glühweins wieder an. Der Besuch der Autoren der Analyse war für diese Entwicklung übrigens nicht ausschlaggebend.


Wir wünschen unseren Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019.

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