Unternehmen verbessern ihre Klimaberichterstattung
Die Initiative des Carbon Disclosure Projects (CDP) hat im Oktober 2016 in ihrem Jahresbericht den Entwicklungsstand von Unternehmen bezüglich der Verringerung ihrer CO2-Emissionen veröffentlicht. Für die Beurteilung des Fortschritts dient das Pariser Klimaschutzabkommen mit den dort vereinbarten Zielen.
Bereits zwei Drittel der Unternehmen des Datensamples veröffentlichen ihre CO2-Emissionswerte. Die Autoren gehen aufgrund diverser Initiativen, wie die Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), von einer steigenden Tendenz aus. Darüber hinaus haben sich 85 % der Unternehmen Ziele für die Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen gesetzt. Allerdings sind bei lediglich 14 % die Zielstellungen auf einen Zeitraum bis 2030 festgesetzt. Die Mehrheit fokussiert eine kürzere Periode. Die Autoren überprüfen auch, ob die festgelegten Unternehmensziele ausreichen, um das in Paris vereinbarte 2°C-Ziel zu erreichen. Durch die Maßnahmen der Unternehmen können bis 2030 aber gerade mal CO2-Einsparungen in Höhe von 1 Gt realisiert werden – benötigt würde hingegen ein Volumen von 3 Gt CO2.
In einem zweiten Marktbericht legen die Autoren ihren Fokus unter anderem den deutschen Markt und analysierten die Performance von Unternehmen in Abhängigkeit ihres umweltbezogenen CDP-Scores (A bis D-). Werden die Unternehmen nach dem CDP-Score indexspezifisch aufgelistete, wird deutlich, dass die bestbewertesten Unternehmen (A bis A-) im Dax vertreten sind. 
Quelle: CDP
Im Vergleich der Performance von A-bewerteten Unternehmen (Leadership-Score) mit dem DAX zeigen die A-Unternehmen eine eindeutige Outperformance. Im Gegensatz dazu lieferten die Unternehmen mit der schlechtesten Bewertung von CDP eine deutliche Underperformance. 
Quelle: CDP
Zukünftig soll jedes Jahr ein Bericht über den aktuellen Entwicklungsstand veröffentlicht werden.
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