Steigende Volumina bei europäischen Private-Equity-Transaktionen
Im zweiten Quartal stieg das Volumen der Private-Equity-Transaktionen gegenüber dem Vorquartal um 66 % auf 30,1 Mrd. Euro, zeigt das Private Equity Barometer von SL Capital Partners. Die Anzahl der Deals war mit 350 jedoch rückläufig (-31), der geringste Wert der letzten 26 Quartale. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank das Transaktionsvolumen um rund ein Drittel. Auffällig ist, dass ein klarer Trend zu größeren Deals besteht: Mit 86 Mio. Euro lag der durchschnittliche Deal Value 81 % über dem des Vorquartals. Die insgesamt aktivsten Märkte waren Großbritannien sowie die DACH-Region. Eine Besonderheit stellt in Großbritannien die Situation um das Brexit-Referendum dar. Angesichts der Unsicherheit und der mit einem Brexit verbundenen Risiken hielten sich die Investoren bei Large- und Mid-Cap-Transaktionen eher zurück. Derartige Einschränkungen bestanden allerdings nicht bei Small Cap Deals, da die kleineren Unternehmen zumeist weniger international ausgerichtet sind. 
Quelle: SL Capital Partners
Eine erfreuliche Entwicklung ist bei Buyout-Transaktionen zu beobachten. In diesem Segment stieg die Anzahl der Deals im zweiten Quartal auf 148 (+11 %) bei einem gleichzeitigen Anstieg des Volumens von 80 % auf 27,3 Mrd. Euro. Rund die Hälfte der Verkäufer stammen aus der Gruppe Familien bzw. Privatpersonen, die zweitgrößte Teilgruppe sind Secondary Buyouts. Sowohl in den Segmenten Growth Capital als auch Early-Stage Investments waren dagegen deutliche Rückgänge zu verzeichnen.
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