10.02.2017 | Märkte

G20: Studiengruppe fördert Green Finance

Die G20 hat unter dem chinesischen Vorsitz 2016 die Green Finance Study Group (GFSG) ins Leben gerufen. Die Studiengruppe soll die G20 bei der Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung unterstützen, indem Barrieren identifiziert und Maßnahmen zur Mobilisierung von privatem Kapital in Green Finance entwickelt werden. Ziel ist, das Investitionsvolumen in Green Finance deutlich zu vergrößern.

Green Finance wird als Oberbegriff für spezielle wirkungsorientierte Investments verwendet. Im Fokus steht die positive Wirkung auf die Umwelt, beispielsweise werden Luft-, Wasser- und Landverschmutzungen reduziert, CO2-Emissionen gesenkt, Energieeffizienz verbessert und Maßnahmen zum Klimaschutz umgesetzt.

Die Studiengruppe hat sich auf drei Kernbereiche konzentriert: Bankensystem, Anleihenmarkt und institutionelle Investoren. Beispielsweise wird vorgeschlagen, dass ein nach den Nachhaltigkeitszielen der UN ausgerichtetes strategisches Rahmenwerk für Green Investments länderspezifisch entwickelt wird. Zudem sollen Regierungen, Organisationen und der Privatsektor in Zusammenarbeit freiwillige Richtlinien entwickeln. Empfehlenswert wäre auch, dass die G20 ESG-Indikatoren für Green Finance und Methoden zu deren Wirkungsmessung festlegt.


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