Weniger Eigenkapitalunterlegung für Spezialfonds gefordert
Institutionelle Investoren, die in Spezialfonds investieren, fordern eine geringere Eigenkapitalunterlegung. Dies gelte insbesondere für Investments in Immobilien, Infrastruktur, Private Equity und Aktien. Dies ergab eine Studie von Kommalpha im Auftrag des Branchenverbandes BVI. Derzeit sind 61 % des Spezialfondsvermögens in Anleihen investiert, vornehmlich in Staatsanleihen und Pfandbriefen. Ihr Anteil soll auf 41 % zurückgehen, dafür der Ausbau von Unternehmensanleihen und den genannten Alternative Investments gefördert werden.
Quelle: BVI
Die Institutionellen würden ihre Aktienallokationen gerne von 12 % auf 24 %, Immobilien von sechs auf 14 % und Alternative Investments von sechs auf 15 % steigern, verschieden je nach Anlegergruppe. Der BVI fordert daher eine Überarbeitung der Eigenkapitalvorschriften, insbesondere für langfristige, die Altersvorsorge fördernde Investoren wie Pensionskassen und Versicherungen.