12.05.2015 | Märkte

Wachsende Investorennachfrage verändert Private-Equity-Markt

Bain & Company haben in einem aktuellen Marktüberblick die Entwicklungen des Private-Equity-Marktes in 2014 analysiert und einen Ausblick für das kommende Jahr gegeben. Aufgrund der niedrigen Zinsen stieg auch im Jahr 2014 das Investitionskapital weiterhin an. Diese Kapitalflut lässt die Asset-Preise steigen und bietet damit ein gutes Umfeld für Verkäufe. Die Einnahmen aus Buyout Exits stiegen 2014 auf ein Rekordhoch von  über 450 Mrd. US-Dollar. Auf der anderen Seite bedeuten die Mittelzuflüsse erschwerte Bedingungen auf Käuferseite, da die Anzahl guter Investmentchancen begrenzt ist.


Quelle: Bain & Company

Die Autoren erwarten auch für die kommenden Jahre steigende Kapitalmengen. Für Investoren bedeutet dies, sich in einem stärker umkämpften Markt zu behaupten. Vor allem durch den Ausbau der Due Diligence sollen Investoren demnach künftig Wettbewerbsvorteile bei der Auswahl der Anlagen erreichen können.
Viele Investoren suchen darüber hinaus vermehrt nach Wegen als aktiver Vertragspartner zu investieren, im Gegensatz zu traditionell eher passiven Limited Partnerships. Diese neue Entwicklung, auch als "Schattenkapital" bekannt, könnte den Private-Equity-Markt verändern. Eine aktivere Rolle bietet den Vorteil einer genaueren Kontrolle über den Einsatz des Kapitals sowie mögliche Kostensenkungen.


Quelle: Bain & Company

Weiterhin wird erwartet, dass dem US-Markt 2015 besondere Bedeutung unter Private-Equity-Investoren zukommt, da die politischen und ökonomischen Unsicherheiten weltweit steigen. Die USA bieten dagegen einen stabilen Markt, mit Wachstumsraten größer als beispielsweise in Europa, allerdings auch mit sehr starkem Wettbewerb, weshalb die Kosten höher sein könnten.

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