Volatilität und politische Entwicklungen beeinflussen Asset Allocation
Politische Entscheidungen und die relativ hohe Marktvolatilität haben die Asset-Allocation-Entscheidungen institutioneller Investoren in den letzten fünf Jahren wesentlich beeinflusst, berichtet Natixis in der "Global Asset Management Study 2012". Investments mit limitiertem Volatilitätsexposure gehören zu den bevorzugten Anlagestrategien des Jahres, gefolgt vom Fokus auf die aktuellen Risiken in Investments und auf die Korrelationen von Asset-Klassen. 80 % der Studienteilnehmer gehen davon aus, dass die Volatilität hoch bleibt, 84 % finden es zudem schwierig, die Auswirkungen der Volatilität auf ihre Portfolios festzustellen.
Quelle: Natixis
63 % sehen die Euro-Krise als Risikoquelle Nummer 1, 46 % die ungleiche globale wirtschaftliche Entwicklung und 40 % die politischen Risiken, verbunden mit den hohen Staatsschulden. In Folge dieser Ereignisse vertreten zwei Drittel der institutionellen Investoren die Meinung, dass die traditionelle Sichtweise eines diversifizierten Portfolios nicht mehr gilt. Alternative Investments sind daher für 69 % der Befragten notwendig, um die Eigenschaften traditionell aus Aktien und Anleihen zusammengestellter Portfolios zu verbessern. 85 % der befragten Investoren zeigten sich mit ihren bisherigen Erfahrungen mit Alternative Investments zufrieden, 89 % wollen liquide Strategien wie Long/Short Equity und Global Macro daher kurzfristig ausbauen.
Quelle: Natixis