Vielfältige Anlagemöglichkeiten im Real-Asset-Spektrum
Die Vorzüge von Investitionen in Real Assets hat Hewitt EnnisKnupp in einer kurzen Analyse Ende Januar untersucht. Die unkonventionelle Geldpolitik in den entwickelten Ländern sowie das anhaltende Niedrigzinsumfeld lassen Anlagen in Real Assets attraktiv erscheinen. Denn sie bieten einerseits eine hohe Inflationssensitiviät und generieren andererseits regelmäßige und planbare Ausschüttungen. Das Angebot an realen Asset-Klassen ist breit, wobei sich nicht alle Formen für jeden Investor eignen, hält die Analyse fest. Zu den Real Assets zählen klassischerweise Immobilien und Rohstoffe und zunehmend auch Mischformen wie Wald- oder Agrarland, sowie Anlagen in Infrastruktur.
Quelle: Hewitt EnnisKnupp
Die letzte Phase anhaltend steigender Inflationsraten war in den 1970er Jahren zu beobachten. Als kurzfristiger Inflationsschutz konnten Rohstoffe oder inflationsgebundene Anleihen in dieser Zeit überzeugen, lieferten jedoch langfristig nur niedrige Erträge. Das höchste langfristige Renditepotenzial haben der Analyse zufolge Immobilien in Nicht-Kernlagen. Für Investoren mit langem Anlagehorizont sind Anlagen in Immobilien oder Infrastruktur am besten geeignet, um positive reale Renditen zu erzielen.
Quelle: Hewitt EnnisKnupp
Ein weiterer Vorteil dieser Asset-Klasse ist die geringe Korrelation zu Aktien- oder Anleihenmärkten. Zwischen 1997 und 2012 kamen Investitionen in Farmland auf einen Korrelationskoeffizienten von 0,1 zu Aktien weltweit sowie -0.3 zu Anleihen. Allerdings lässt sich auch innerhalb des Real-Asset-Spektrums ein erhebliches Diversifikationspotenzial erkennen. Das Segment Infrastruktur ist beispielsweise nur sehr gering mit Rohstoffen oder Waldland korreliert, zu Agrarland ergibt sich sogar ein deutlich negativer Koeffizient.