24.03.2014 | Märkte

Investitionen in erneuerbare Energien müssen ansteigen

Die jährlichen Investments in erneuerbare Energien von derzeit rund 280 Mrd. US-Dollar müssen laut einer Studie der Umweltorganisation Ceres auf rund 1 Billion US-Dollar ansteigen, um das selbst gesteckte Ziel einer Begrenzung der Klimaerwärmung auf 2 Grad Celsius zu erreichen. Bis 2050 würde damit durch die insgesamt investierten 36 Billionen US-Dollar die Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad Celsius mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 % erreicht werden können.

Durch die Investitionen würden sich zudem weitere Vorteile ergeben, etwa eine geschätzte Ersparnis bei Treibstoffkosten von 100 Mrd. US-Dollar bis 2050, oder das Potential für neue Arbeitsplätze.
Allerdings reicht die Anzahl der bislang in diesem Segment aktiven Investoren - vor allem Banken, Entwicklungsbanken und Energieversorger - nicht aus, um die benötigten Mittel aufzubringen. Weitere institutionelle Investoren wie Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und Staatsfonds werden benötigt und sind auch angesichts der insgesamt verwalteten Assets von 79,6 Billionen US-Dollar durchaus vorhanden, schreibt Ceres.


Quelle: Ceres

Um die entsprechenden Investoren zu erreichen wird vorgeschlagen, mehr und standardisierte Daten zu den Investmentmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, so dass der Markt transparenter wird. Darüber hinaus sollten Investoren die potentiellen Risiken von Investments in konventionelle Energien berücksichtigen, etwa sinkende Nachfrage nach fossiler Energie. Ein weiterer Baustein ist die Förderung von Green Banking und die Unterstützung bei der Emission von Asset Backed Securities, wodurch die Kreditfinanzierung von Projekten vereinfacht wird. Zuletzt werden politische Instrumente wie der Abbau staatlicher Subventionen für fossile Brennstoffe und hohe Preise für die Emission von Treibhausgasen vorgeschlagen.

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