Versicherer und Pensionskassen wollen Small-Cap-Anlagen erhöhen
Über 60 % der institutionellen Anleger in Deutschland haben sich bereits mit Investments in Small-Cap-Aktien auseinander gesetzt, wie eine Umfrage von Axa Investment Managers zeigt. Besonders groß ist das Interesse demnach bei Familiy Offices und Banken. Unter Versicherungen und Pensionskassen ist etwa jeder zweite am Thema Small Cap interessiert. Tatsächlich investiert sind dagegen nur 43 % aller Umfrageteilnehmer. Auch hier sind Family Offices und Banken führend, wo 63 % bzw. 46 % bereits investiert sind. Nur 35 % der befragten Versicherer und Pensionskassen legen derzeit in Small Caps an. 
Quelle: AXA
Gründe hierfür sind unter anderem die strengeren Anlagerichtlinien, die Versicherungen und Pensionskassen beschränken. Auch wird von den meisten Umfrageteilnehmern die Transparenz der Asset-Klasse als großes Hindernis genannt. Für 68 % der Befragten spielen Small Caps daher aktuell keine Rolle in der strategischen Asset-Allokation. Dennoch belegt die Studie ein steigendes Interesse an Small Caps. 28 % der Befragten geben an, ihr Exposure sicher oder sehr sicher erhöhen zu wollen. Lediglich 13 % wollen weniger in das Segment investieren. Insbesondere Versicherer und Pensionskassen planen demnach Investitionen. Über 50 % der Befragten geben an, ihren Small-Cap-Anteil künftig deutlich ausbauen zu wollen.
Die Umfrage wurde von Axa und SMF Schleus Marktforschung im dritten Quartal 2014 unter 202 institutionellen Investoren in Deutschland durchgeführt.