03.02.2009 | Barclays

Vergleich von ETFs und ETNs

Barclays Global Investors (BGI) hat in einer im Januar erschienenen Broschüre die Unterschiede von Exchange Traded Funds (ETFs) und Exchange Traded Notes (ETNs) detalliert dargestellt.

ETFs gliedern sich in zwei Unterkategorien, physische ETFs und Swap-basierte ETFs. Physische ETFs sind direkt in ihre zugrundeliegenden Werte investiert. Swap-basierte ETFs hingegen halten ein Portfolio von Wertpapieren und eine Tauschvereinbarung (Swap) die für gewöhnlich mit einer Investmentbank oder einem Broker eingegangen wird. Das Portfolio muss so nicht zwangsläufig Aktien des Underlyings beinhalten.

ETNs hingegen sind Schuldtitel. Sie unterteilen sich in diverse Unterkategorien, darunter Exchange Traded Certificates und Exchange Traded Commodities.

Die zwei wesentlichen Unterscheidungskriterien sind das Emittentenrisiko und die Flexibilität. Am besten in Hinblick auf das Emittentenrisiko schneiden die physischen ETFs ab. Durch das direkte Investment in die abgebildeten Titel trägt der Investor hauptsächlich Marktrisiken. Das Emittentenrisiko lässt sich aber nach Ansicht von BGI gut mit Credit Default Swaps (CDS), die eine verbriefte Versicherung gegen den Ausfall von Anleihen sind, einschätzen. Flexibler sind jedoch Swap-basierte ETFs und ETNs.

Überblick über die Unterschiede von ETFs und ETPs


Quelle: Barclays Global Investors

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