Variabel verzinsliche Loans mit niedrigen Zins- und Ausfallrisiken
Floating-Rate Loans zeichnen sich im Nullzinsumfeld durch ihre attraktiven Renditen bei gleichzeitig relativ geringen Ausfallwahrscheinlichkeiten aus, zeigt eine Marktanalyse von Eaton Vance. Floating-Rate Loans weisen mit 6,1 % die dritthöchsten Kupons des Fixed-Income Bereiches hinter US-Hochzinsanleihen und Emerging-Markets-Anleihen in Lokalwährung auf. Im Zeitraum 1992 bis 2016 konnte in 86 % der Quartale eine positive Rendite erzielt werden, gleichzeitig ist das Volumen der ausstehenden Loans von unter 200 auf knapp 900 Mrd. US-Dollar angestiegen.
Quelle: Eaton Vance
Durch die mehrfach im Jahr an die Zinsentwicklung angepasste Kuponhöhe sind Durationsrisiken vernachlässigbar, was gerade in einem Szenario ansteigender Zinsen Vorteile gegenüber festverzinslichen Instrumenten eröffnet. Gleichzeitig sind die Ausfallrisiken durch die Bevorzugung im Insolvenzfall vergleichsweise gering. In den vergangenen 15 Jahren betrug die Erholungsrate im Insolvenzfall 70 %, bei Hochzinsanleihen sind es lediglich 40 %. Bei einer mittleren Ausfallrate von 3 % beträgt der durchschnittliche Default-Verlust von Floating-Rate Loans damit 1 %. 
Quelle: Eaton Vance
Trotz der erheblichen Kursgewinne von Rentenpapieren im Zuge der Zinssenkungen der vergangenen Jahre konnten Loans über die letzten 20 Jahre eine höhere Gesamtperformance erzielen als Anleihen. Vor allem in einem Umfeld steigender Zinsen ergeben sich gegenüber klassischen Bonds deutliche Performance-Vorteile. Bei einem Zinsanstieg von 100 Basispunkten gehen die Autoren von einer Performance-Differenz von 14,4 Prozentpunkten aus.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Loans jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Credit Structured Bonds. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 11.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 25 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 100 Universen.