22.08.2003 | 

US-amerikanische Pensionsfonds bekämpfen weiterhin Transparenz-Vorschriften zu Private-Equity-Investitionen

Die Universität von Californien fordert die Gerichte auf, das Urteil neu zu überdenken, nach dem Institutionen wie Universitäten gezwungen sind, die Performance ihrer Private-Equity-Investitionen offenzulegen. Man begründet diesen Einspruch mit dem Hinweis, dass einige Private-Equity-Gesellschaften wie ?Sequoia Capital? und ?Three Arch Partners? institutionelle Anleger aus dem Fonds werfen, welche die Performance ihrer Fonds veröffentlichen. Aus diesem Grunde werden Investitionen in dieser Anlagekategorie erschwert. Der Gründungspartner von ?Three Arch Partners? Wilfred Jaeger rechtfertigt diese Maßnahme, indem er betont, dass die Offenlegungs-Vorschriften, zukünftiges Fundraising beeinflussen könnten. Besonders schwer ist die Universität von Michigan von der Sanktionswut einiger Private-Equity-Gesellschaften getroffen worden; ?Sequoia Capital? hat sie nicht nur aus ihrem neuesten Fonds geworfen, sondern ihre Sanktionen auch auf ältere, bereits investierten Fondsgesellschaften ? aus den Auflegungsjahren 1990 bis 2000 ? ausgedehnt.

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