Dekabank startet mit erstem Hedgefonds-Zertifikat
Der DekaBank-Konzern hat über seine Vertriebspartner, die Sparkassen und Landesbanken, erstmals den Vertrieb eines Hedgefonds-Produkts gestartet:
Bei dem "Global HedgeSelection Zertifikat" (ISIN DE0008979766) handelt es sich um eine Inhaberschuldverschreibung in Form eines Indexzertifikats, so die Dekabank in einer Presseinformation. Investmentmanager des Hedgefonds-Zertifikats sei Man Investments, der Vermögensverwalter des internationalen Finanzdienstleisters Man Group plc. Emittent des Zertifikats ist die J.P. Morgan AG, Frankfurt, so die Bank weiter.
Das Global HedgeSelection Zertifikat sei an die Entwicklung des Man Glenwood Extra-Index gekoppelt. Dieser werde aus zwei Hedgefonds-Portfolios berechnet: Dem Man-Glenwood Portfolio, das mit 75 Prozent gewichtet wird, sowie dem Man-AHL Diversified Handelssystem. Das Kerninvestment Man-Glenwood Portfolio soll unterschiedliche Hedgefonds-Strategien abbilden, wie Global Macro, Long Short, Relative Value und Event Driven. Dabei sollen Erträge in der Größenordnung von ca. 10 Prozent bei einer für internationale Anleihemärkte typischen Volatilität erzielt werden. Beim Man-AHL Diversified Handelssystem handele es sich um ein Managed Futures-Portfolio, das zu 25 Prozent im Index berücksichtigt sei.
Das Zertifikat eignet sich den Angaben zufolge für mittel- bis langfristig orientierte, risikobewusste Anleger. Die Zeichnungsfrist begann am 18. August und endet am 20. November 2003. Der Ausgabepreis des Zertifikats betrage 1.000 Euro (zzgl. 5 Prozent Aufgeld), die Verwaltungsvergütung jährlich 1,95 Prozent zzgl. einer erfolgsabhängigen Gebühr (High-Watermark Methode) von 15 Prozent der jährlich erzielten Überrendite bezogen auf den 3-Monats-Euribor. Die Mindestzeichnung je Anleger liege bei fünf Zertifikaten. Auflegung ist am 24. November 2003, die Laufzeit endet voraussichtlich am 30. November 2011, so die Bank weiter.
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