29.07.2013 | Märkte

Transformation des Finanzsektors setzt sich fort

Der Umsatz der Investment-Banking-Industrie stieg im Jahr 2012 leicht an, nachdem in den beiden vorangegangenen Jahren deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren. Dies berichtet die aktuelle Jahresstudie der Boston Consulting Group. Die Branche befindet sich nach wie vor im Umbruch und so geht die Studie davon aus, dass Eigenkapitalrenditen von mehr als 15 % der Vergangenheit angehören dürften. 2012 betrug demnach die durchschnittliche Rendite der analysierten Intermediäre zwischen 10 % und 13 %. Da die Neuregulierung des Sektor noch andauert, erwartet die Studie langfristig eine weitere Senkung um drei Prozentpunkte und geht von einer Spanne zwischen 7 % und 10 % aus.


Quelle: BCG

Die Transformation des Sektors sieht der Report als Chance, effizienter Dienstleistungen bereitzustellen und weiterhin attraktive Renditen zu erwirtschaften. Demnach rechnet die Studie mit sechs Geschäftsmodellen, die langfristig in der Lage sein werden, im neuen Kapitalmarktumfeld zu bestehen. Im Wechselspiel zwischen Effizienz durch Skaleneffekte und Wertbeitrag gliedert sich der Markt demnach in Powerhouses, Haute Couture Institutions, Relationship Experts, Advisory Specialists, Utility Provider und Hedgefonds.


Quelle: BCG

Die größten Institute vereinnahmen dabei als Powerhouses Dienstleistungen für alle Asset-Klassen. Im mittelgroßen Bereich steigt die Spezialisierung auf Teilgebiete. Getrennt vom Rest dürfte sich die Beratungsbranche sowie das Segment für die Bereitstellung von Finanzmarktinfrastruktur entwickeln.

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