30.07.2013 | Studie

Nachhaltigkeit in europäischen Immobilienunternehmen

Rund die Hälfte der Immobilienunternehmen in Europa unterhalten einer Studie von IVG zufolge eine eigenständige Abteilung, die sich schwerpunktmäßig mit dem Themengebiet Nachhaltigkeit auseinander setzt. Durchschnittlich zwei Mitarbeiter widmen sich der Corporate Sustainability (CS). Allerdings zeigt die Studie regionale Unterschiede hinsichtlich der Neigung, für das Thema CS eigenes Personal abzustellen. Während in Nordeuropa und den BeNeLux-Ländern nahezu alle Befragten angeben dazu bereit zu sein, liegt der Anteil in Deutschland bei 25% und in damit noch weit hinter Großbritannien mit 60%. Größte Motivation für die meisten Umfrageteilnehmer sind Wettbewerbsvorteile. Zwei Drittel der Befragten versprechen sich ökonomische Vorteile, ökologische Beweggründe haben mit 37 % geringere Bedeutung.


Quelle: IVG Research

In der konkreten Umsetzung bevorzugen 83 % der Umfrageteilnehmer die Implementierung von Carbon Footprints. An Bedeutung gewinnen darüber hinaus Green-Lease-Verträge, also Mietverträge mit nachhaltigen Nutzungsklauseln. 61 % halten Green-Lease-Verträge für "wichtig" oder "sehr wichtig". Allerdings geben nur 17 % der Unternehmen an, selbst solche Verträge abgeschlossen zu haben, ein weiteres Viertel plant dies jedoch.


Quelle: IVG Research

Größte Baustelle bleiben der Studie zufolge effiziente Benchmarking-Systeme. 30 % der Unternehmen beurteilen die Anzahl und Transparenz der etablierten Benchmarking-Organisationen als "unklar", 22 % bezeichnen sie sogar als "verwirrend". In Januar und Februar diesen Jahres hat IVG Unternehmensangaben von 176 europäischen Immobilienunternehmen analysiert. 24 davon haben an der Umfrage teilgenommen.

Abonnenten von Absolut Research können weiterführende Informationen hier herunterladen:
Mehr zum Thema "Immobilien Real Estate"
zurück