13.08.2013 | Märkte

Sub-Sahara-Region tritt aus dem Schatten Nordafrikas

Die afrikanischen Staaten der Sub-Sahara-Region entwickeln sich attraktiver als der Norden und Süden des Kontinents, berichtet die Deutsche Bank in einem Mitte Juli veröffentlichten Report. Der arabische Frühling und seine Folgen haben Ägypten, Tunesien und Libyen politisch destabilisiert. Südafrika kämpft mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. In der Sub-Sahara-Region liegt das Wirtschaftswachstum hingegen bei mehr als 5 % pro Jahr. Ost- und Westafrika wachsen besonders stark durch ihre Rohstoffexporte und die immer noch hohen Rohstoffpreise. Doch auch Länder ohne Rohstoffvorkommen wie Ruanda und Äthiopien legen zu.


Quelle: Deutsche Bank

Die gestiegene makroökonomische und politische Stabilität hat zur Attraktivität der Region für Investoren entschieden beigetragen. Bis auf die Elfenbeinküste hatte kein Land mit gravierenden politischen Unruhen zu kämpfen. Die Investments auswärtiger Investoren treiben die Wirtschaft voran, in der sich besonders der Konsumsektor und die nötige Infrastruktur hinsichtlich des Investoreninteresses hervortun.


Quelle: Deutsche Bank

Risiken bleiben bestehen bei der Korruption und der Ungleichverteilung des Wohlstands. 50 % der Bevölkerung leben noch immer unterhalb der Armutsgrenze. Unterernährung und mangelnde Bildung sind Zeichen dieser sozialen Unterschiede.

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