26.02.2015 | Studie

Strategische Nutzung von ETFs nimmt zu

Institutionelle Anleger nutzen ETFs zunehmend für ihre strategische und taktische Asset-Allokation zeigt eine Studie von Greenwich Associates, für die 120 europäische institutionelle Investoren befragt wurden. Ein Viertel der Befragten Anleger in Europa nutzt ETFs, das sind  4 Prozentpunkte mehr als in den USA. Im Schnitt investieren die Anleger damit 7 % der Gesamtassets in die börsengehandelten Fonds. Besonders verbreitet sind die Produkte unter Asset Managern, die 11 % ihrer Kapitalanlagen in ETFs managen, während es bei Versicherungsunternehmen nur 1 bis 10 % sind.


Quelle: Greenwich Associates

Sowohl Asset Manager als auch Pensionsfonds nutzen ETFs im Wesentlichen strategisch, während sie bei Versicherungen mehrheitlich der taktischen Steuerung dienen. Die häufigsten drei Gründe für die Implementierung von ETFs sind taktische Änderungen im Portfolio, breitere internationale Diversifikation und die Erreichung des gewünschten Exposures in den Kernkomponenten des Portfolios. Bei 60 % der Befragten haben ETFs andere vorher genutzte Produkte ersetzt, etwa Futures, Indexfonds oder aktiv gemanagte Fonds, die anderen Investoren nutzen die börsennotierten Produkte zusätzlich zu anderen Investment-Vehikeln.


Quelle: Greenwich Associates

Für die Zukunft rechnen die Autoren mit einer weiteren Ausweitung der Verwendung von ETFs, was auf die zunehmende internationale Diversifizierung institutioneller Investoren zurückzuführen ist, denen die In-House Kompetenz für exotischere Märkte fehlt. Dieses Wachstum wird sowohl Aktien- als auch Fixed Income Investments betreffen. Im Fokus des Interesses stehen dabei die Liquidität der Produkte, geringe Gebühren und eine gute Abbildung des unterliegenden Index.

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