Steigende Diversifikation bei Insurance-Linked Securities
Im zweiten Quartal 2018 wurden Insurance-Linked Securities (Non-Life) im Volumen von 4 Mrd. US-Dollar emittiert, zeigt ein Marktbericht von Willis Towers Watson. Dabei dominierten US-Wind- und Peak-Multi-Peril-Risiken. Letztere machten 56 % des ausstehenden Volumens aus, dahinter folgten relativ gleichverteilt US-Wind- und Erdbebenrisiken sowie japanische Erdbebenrisiken und sonstige Non-Life-Risiken. Auffällig ist insbesondere die Zunahme des Anteils der Verbriefung sonstiger Risiken. Unter Berücksichtigung der Gesamtemissionen des ersten Halbjahres 2018 standen per Ende Juni 2018 Non-Life-ILS im Volumen von 27,6 Mrd. US-Dollar aus, der höchste Wert seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2006. Mit Ausnahme der US-Windrisiken lag die durchschnittliche Prämie bei 3,5 %, während die erwarteten Verluste 1,9 % betrugen. 
Quelle: Willis Towers Watson
Ein Grund für das Wachstum des ILS-Marktes ist das Interesse der Versicherer und Rückversicherer an besseren Risikotransferoptionen. Die zunehmende Verbriefung von Risiken jenseits von Naturkatastrophen ist ein Trend, der von den Autoren sowohl positive als auch negative Aspekte mit sich bringt. Auf der einen Seite erhöht sich dadurch die Verfügbarkeit an Versicherungslösungen zu niedrigeren Preisen, auf der anderen Seite sind die Modellierung und Bepreisung von Naturkatastrophenrisiken einfacher.
Quelle: Willis Towers Watson
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf Insurance-Linked Securities jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Credit Private Debt & Asset-Backed. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 13.000 institutionelle Publikumsfonds und ETFs, aufgeteilt in 28 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 120 Universen.