27.08.2009 | Studie

Standortnachteile für Private Equity in Deutschland

Eine Studie von Deloitte, die im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) durchgeführt wurde, ermittelt Standortnachteile für Private Equity in Deutschland, was laut Studie weniger Private-Equity-Investitionen und weniger Finanzierungsquellen für Unternehmen bedeute. Die Studie untersucht detailliert die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und vergleicht diese mit Regelungen in Frankreich, Großbritannien und den USA.


Quelle: Deloitte, BVK

So bestünde in Deutschland keine einhaltliche Regelung zur steuerlichen Transparenz, wodurch Wettbewerbsnachteile beim Fundraising entstünden. Auch habe sich durch die Unternehmenssteuerreform von 2008 die Möglichkeit Verlustvorträge anzusetzen stark eingeschränkt, wodurch gerade anfangs unrentablen Frühphasenfinanzierungen und Start Ups Nachteile entstünden, die Investoren abschrecken.


Quelle: Deloitte, BVK

Daher werden Reformen für Unternehmen allgemein oder Private Equity speziell gefordert. Die in den letzten Jahren restriktiver gewordenen Rahmenbedingungen gefährden ansonsten die Mittelstandsfinanzierungen und seien ein zu großer Wettbewerbsnachteil im Vergleich zu anderen europäischen Standorten.

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