29.09.2010 | Studie

Skandinavische Hedgefonds-Investoren

Die SEB hat kürzlich eine Studie über skandinavische Hedgefonds-Investoren veröffentlicht. Die "Nordic Hedge Fund Investor Survey" wurde unter institutionellen Investoren und Asset Managern aus Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland durchgeführt. Die Mandate der Studienteilnehmer sind großzügig ausgelegt, 80 % der Befragten können Quoten von 0 bis zu 30 % ihrer Investments in Hedgefonds (keine Dach-Hedgefonds) anlegen. Die tatsächliche Allokation ist demzufolge auch überdurchschnittlich hoch. 52 % der Investoren sind mit 0-10 % ihrer Assets in Hedgefonds investiert, weitere 27 % legen 10-20 % an und noch einmal 12 % sind mit 20-30 % engagiert.


Quelle: SEB

Die Studienteilnehmer nutzen neben dem Know-How eigener oder in der Branche tätiger Fachkräfte auch Netzwerke und öffentliche Medien, um sich über geeignete Investitionsziele zu informieren. Allerdings greifen nur 65 % auf externe Berater zurück. Due Diligence von Drittanbietern nutzen 46 %, wobei Asset Manager und Dachfonds die intensivsten und häufigsten Kontakte mit Hedgefondsmanagern durchführen. Dabei setzen die Studienteilnehmer auf Bewährtes. Ein Großteil neuer Investments wird in Fonds angelegt, in die bereits investiert wurde, Seed-Kapital stellen nur 26 % zur Verfügung.


Quelle: SEB

Außerdem erwarten 52 %  einen Track Record von mindestens 12- 36 Monaten Laufzeit und 72 % verlangen eine Fondsgröße von mindestens 50 Mio. US-Dollar Assets under Management. 35 % der Befragten bevorzugen Hedgefonds im UCITS-Format, 41 % haben zudem Interesse an Managed Accounts. 41 % planen darüber hinaus, ihre Allokation in Hedgefonds im laufenden Jahr zu erhöhen.

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