29.09.2010 | Österreich

Kapitalanlagen der Versicherer betragen 80 Mrd. Euro

Ende des Jahres 2009 betrug der Zeitwert der Kapitalanlagen der österreichischen Versicherer 79,036 Mrd. Euro, wie der Jahresbericht des Versicherungsverbandes Österreich zeigt. Schuldverschreibungen waren demnach mit 46,1 % die am häufigsten genutzte Asset-Klasse. Zusätzlich betrug der Anteil der Rentenkapitalfonds 16,2 %. Aktien und Beteiligungen kommen auf 15,7 %, Immobilien auf 6,6 % und Hedgefonds auf 0,9 %. Damit blieben die Anlagequoten im Vergleich zu 2008 fast unverändert, relativ gab es nur bei Hedgefonds eine größere Veränderung, da ihr Anteil im Vorjahr noch 1,3 % betrug.


Quelle: Versicherungsverband Österreich

Auf die Asset Allocation der österreichischen Versicherer geht auch ein aktueller Report von KPMG ein. Dieser listet unter anderem die Nettoerträge einiger Asset-Klassen auf. So wurde aus Grundstücken und Bauten mit 8,0 % der höchste Betrag erzielt. Verbundene Unternehmen und Beteiligungen erzielten 3,2 %, die übrigen Kapitalanlagen durchschnittlich 3,3 %. Die Ergebnisse liegen aufgrund der Finanzkrise weiterhin erheblich unter denen der Vorjahre, sind allerdings im Jahr 2009 allmählich wieder angestiegen.


Quelle: KPMG

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