Sinkende Immobilienrenditen in deutschen Mittelstädten
Die Beratungsgesellschaft PwC hat in einer Umfrage die Renditeentwicklung von Büro- und Einzelhandelsimmobilien in Deutschland untersucht. Die im September veröffentlichte Studie zeigt, dass sich der Trend sinkender Immobilienrenditen zunehmend auch auf mittelgroße Städte abseits der Metropolen ausbreitet. Demnach betragen die durchschnittlichen Mietrenditen bei Einzelhandelsobjekten in Essen, Karlsruhe, Hannover oder Nürnberg inzwischen weniger als sieben Prozent. Die Werte liegen damit teilweise fast einen Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert. Grund hierfür ist unter anderem ein stärkerer Wettbewerb durch ausländische Investoren, die mit geringeren Renditeerwartungen vermehrt in Deutschland investieren. Aber auch konservative inländische Investoren weichen häufiger auf Mittelstädte aus und sorgen damit für erhöhten Preisdruck. 
Quelle: PwC
In den Metropolen liegen die Renditechancen weiterhin auf niedrigem Niveau. In München betragen die Mietrenditen in Bestlagen der Studie zufolge nur noch 3,78 % bei Büros und 3,63 % bei Einzelhandelsobjekten. Ähnlich niedrige Niveaus zeigen die Retailmärkte in Hamburg und Frankfurt. In den Büromärkten der Top-7-Städte lassen sich in Köln, Stuttgart und Düsseldorf noch die höchsten mittleren Renditen erzielen.
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