06.08.2013 | Märkte

Schwaches zweites Quartal für US-Private Equity

Nach einem positiven Jahresbeginn blieb die Private-Equity-Entwicklung der USA im zweiten Quartal hinter den Erwartungen zurück, belegt eine Marktanalyse von Pitchbook. In 318 Transaktionen, und damit 100 weniger als in den ersten drei Monaten des Jahres, haben Private-Equity-Investoren rund 71 Mrd. US-Dollar platziert. Das Deal-Volumen lag damit zwar auf unverändertem Niveau, allerdings entfallen rund ein Drittel der Summe auf eine einzige Transaktion. Dem überraschend starken Einbruch auf der Deal-Seite steht eine leichte Erholung auf der Exit-Seite gegenüber.


Quelle: PitchBook

In den Monaten April bis Juni stieg das Exit-Volumen von 14 auf 17 Mrd. US-Dollar. Verglichen mit dem schwachen Jahresbeginn, war es damit aber immer noch das zweitschwächste Quartal seit Ende 2009. Für die zweite Jahreshälfte ist der Report aber dennoch optimistisch. Das Fundraising erreichte im abgelaufenen Quartal mit 48 Mrd. US-Dollar den höchsten Wert seit vier Jahren. Zudem bleiben die Rahmenbedingungen mit niedrigen Zinsen weiterhin positiv.


Quelle: PitchBook

Die Institutionalisierung des Sektors macht sich auch im Fundraising bemerkbar. Im ersten Halbjahr legten Private-Equity-Unternehmen fünf Fonds mit einem Volumen von mehr als 5 Mrd. US-Dollar auf. Zwischen 2010 und 2012 waren insgesamt nur sechs Fonds dieser Größe zustande gekommen.

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