11.04.2018 | Märkte

Renditeentwicklung internationaler Pensionsvermögen

Pensionseinrichtungen weltweit verwalteten zum Ende des Jahres 2016 ein Volumen von 388 Billionen US-Dollar, zeigt eine Analyse der OECD. 66 % des Vermögens entfallen auf die USA. In Relation zum jeweiligen BIP liegen insbesondere Dänemark, die Niederlande, Kanada und Island mit hohen Quoten vorne. Die Portfolio-Renditen lagen 2016 in den meisten untersuchten Ländern auch nach Abzug von Kosten und Inflation im positiven Bereich. Im Mittel lag die Realrendite netto bei 2 % p.a. Insbesondere in Europa fielen die Renditen jedoch überdurchschnittlich hoch aus. Auch über einen Zeitraum von 5 oder 10 Jahren war die real erzielte Rendite der meisten Pensionseinrichtungen positiv.


Quelle: OECD (Ausschnitt)

Pensionseinrichtungen bevorzugen nach wie vor mehrheitlich die Asset-Klasse Fixed Income. In einigen Staaten, darunter Belgien, Luxemburg und Deutschland, werden auch externe Asset Manager für die Kapitalanlage genutzt. Alternative Assets wie Immobilien, Hedgefonds oder Private Equity werden seltener eingesetzt – weder direkt noch indirekt. Auffällig ist, dass viele der untersuchten Pensionseinrichtungen einen starken Home Bias aufweisen. Selbst dann, wenn im Ausland investiert wird, konzentrieren sich diese Investment geographisch meist auf einzelne Regionen oder Nachbarländer, vorzugsweise mit derselben Währung. In Ländern mit kleinem eigenem Kapitalmarkt (z.B. Niederlande, Estland, Kosovo) ist die Quote der Auslandsinvestments in der Regel höher.


Quelle: OECD


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