23.02.2015 | Studie

Rendite von Büro- und Einzelhandelsimmobilien in Deutschland sehr heterogen

PwC hat in einer aktuellen Umfrage unter 250 Investoren hat die Renditen am deutschen Immobilienmarkt untersucht. Die Studie stellt dazu - abweichend von den meisten anderen Analysen - nicht auf die Prime Yields, sondern auf die All Risk Yields ab, die sämtliche Risiken, etwa Mietausfall oder ein sich verschlechterndes Marktumfeld, umfassen. Die All Risk Yields sind daher nicht statisch, sondern dynamisch. Betrachtet werden 7 Top-Städte, 13 regionale Städte und 7 Regionen. Für Büroimmobilien sind die Renditen innerhalb dieser Kategorien weitgehend homogen, unterscheiden sich aber erheblich zwischen Top- und regionalen Städten sowie ländlichen Regionen. Innerhalb der Top-7 Städte liegt die Rendite für Prime-Lagen im Mittel bei gut 4,5 %. Den niedrigsten Wert erzielt München mit 4,18 %. Prime-Lagen der regionalen Städte werfen zwischen 5,5 und 6,75 % ab, wobei Magdeburg als einzige Stadt mit einem Wert von 7,5 % heraussticht, was auf ein hohes Risiko bei den Investments schließen lässt. Außerhalb der Städte ergeben sich für die besten Lagen Renditen von rund 7 %.


Quelle: pwc

Für Einzelhandelsimmobilien stellen sich die Ergebnisse ähnlich dar: Innerhalb der Kategorien bestehen keine signifikanten Unterschiede, zwischen den Kategorien hingegen schon. In den Top-7 Städten lassen sich Renditen von gut 4 % erzielen, wobei München mit 3,9 % erneut am unteren Ende der Skala steht. Die regionalen Städte rentieren zwischen 5 und 6 % für Prime-Lagen mit Ausnahme Magdeburgs, wo die Rendite 7,5 % beträgt. Die Spannweite der Renditen ist in den regionalen Städten sowohl im Vergleich zu den Top-Städten als auch in Relation zu den ländlichen Gebieten größer.

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