09.02.2015 | Studie

Regulatorische Änderungen sind größtes Risiko für Finanzbranche

Eine Studie von Aon zu den Risiken der Finanzindustrie in der EMEA-Region zeigt, dass regulatorische und gesetzgeberische Veränderungen als der größte Risikofaktor gesehen werden. Bei den Befragten sowohl aus der EMEA-Region als auch aus weltweiten Standorten folgten auf den Plätzen zwei und drei eine schwächelnde wirtschaftliche Entwicklung und zunehmender Wettbewerb. Für die Studie wurden Daten von 13.500 Banken, Asset Managern und Versicherungsgesellschaften ausgewertet.


Quelle: Aon

67 % der Befragten waren im vergangenen Jahr von Verlusten durch die Regulierung betroffen, auf globaler Ebene waren es sogar 71 %. Ähnlich dicht liegen auch die Zahlen bei Verlusten durch eine schwache Konjunktur und zunehmenden Wettbewerb zusammen. Dagegen unterscheiden sich die Anteile der Unternehmen, die von Diebstahl, Betrug, oder Untreue betroffen waren, deutlich. Während global 23 % der Unternehmen durch diese Faktoren Verluste hinnehmen mussten, waren es in der EMEA-Region 33 %.


Quelle: Aon

Befragt nach den relevantesten Risiken im Jahr 2016 gibt die Finanzbranche der EMEA-Region die gleichen Antworten zu den drei größten Risiken, wie schon aktuell, während auf globaler Ebene das Risiko steigenden Wettbewerbsdrucks an erster Stelle genannt wird. An vierter Stelle steht für die EMEA-Unternehmen die Sorge, keine Top-Talente mehr zu bekommen.

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