18.08.2015 | Studie

Regionale Aktiendiversifikation ist größte Herausforderung

Eine umfangreiche Umfrage von CREATE-Research unter Führung von Professor Amin Rajan zeigt, dass die meisten Investoren sehr pragmatisch mit Anlageklassen umgehen und flexibel in die Asset-Klassen investieren, wo die höchste Rendite erwartet wird, anstatt sich aus ideologischen Gründen auf einzelne Asset-Klassen zu beschränken. Ziel der Umfrage war es, die Einstellung der Investoren gegenüber Aktien als Anlageklasse im Allgemeinen zu erfassen. Der Großteil der Investoren sieht langfristig keinen abnehmenden Trend bei Aktien und keine Underperformance gegenüber Anleihen, wie dies teilweise zwischen 2000 und 2010 zu beobachten war. Allerdings gehen 83 % davon aus, dass geringes und ungleiches globales Wachstum zukünftig eine große Herausforderung darstellen wird. Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass die geplante Zinserhöhung der USA wohl schwerwiegende Folgen auf die Aktienmärkte weltweit haben wird.


Quelle: CREATE

Der Studie zufolge ist die Risikoaversion zurzeit das größte Risiko bei vielen Investoren. Anzeichen, die in der Vergangenheit zu stark sinkenden Aktienmärkten geführt haben, wie starke Zinssteigerungen oder eine ökonomische Blase werden nicht gesehen.

Die Umfrage wurde unter 705 Pensionsfonds, Staatsfonds, Asset Managern und Beratern aus 29 Ländern mit Assets under Management von insgesamt 26,8 Billionen US-Dollar durchgeführt.

Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf globale Aktien jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Equity Global. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 10.000 institutionelle Publikumsfonds, aufgeteilt in 23 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 80 Universen.

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