Konkurrenz durch Technologieunternehmen im Asset Management
Aus einer Ende Juli veröffentlichten Studie von State Street geht hervor, dass Asset Manager grundsätzlich positive Wachstumsaussichten für die Asset-Management-Industrie haben, viele jedoch mit steigender Konkurrenz durch nicht-traditionelle Wettbewerber rechnen. Die meisten Asset Manager erwarten einen erhöhten Wettbewerbsdruck durch Markteintritte von Technologiefirmen, wie Google, Apple oder Alibaba. Auch das verstärkte Verlagern von Investmententscheidungen auf interne Teams der institutionellen Investoren erhöht den Wettbewerb. 
Quelle: State Street
Viele Asset Manager gaben an, ihre Produktvielfalt zu erhöhen. Hier ist ein klarer Trend zu Multi-Asset-Strategien zu erkennen. Außerdem planen mehr als ein Fünftel die Bandbreite mit Hilfe von liquiden Alternatives zu erhöhen. Unter den Investoren ist weiterhin ein Trend zu passiven Investments zu erkennen. Für knapp ein Viertel haben passive Investments einen großen Einfluss auf die Anlagestrategie. Auch Smart-Beta-Strategien sind in den letzten Jahren beliebter geworden.
Quelle: State Street
Hinsichtlich der Weiterentwicklung im Servicebereich wird von den meisten Asset Managern vor allem eine erhöhte Transparenz bezüglich des Risikos und der Rendite angestrebt. Mehr als drei Viertel gaben außerdem an, dass immer mehr Kunden individuelle Lösungen nachfragen.
Das Risikomanagement spielt nach Ansicht der Asset Manager für die Investoren eine deutlich wichtigere Rolle als noch vor einem Jahr. Aus diesem Grund planen mehr als zwei Drittel ihre Ausgaben für die Verbesserung der Risikoanalyse zu erhöhen.
Die Studie wurde unter 400 Asset Managern weltweit von FT Remark im Auftrag von State Street durchgeführt.
Absolut Research analysiert institutionelle Publikumsfonds mit Fokus auf gemischte Anlagestrategien jeden Monat in der Publikation Absolut|ranking Multi Asset. Insgesamt umfassen die Absolut|rankings mehr als 10.000 institutionelle Publikumsfonds, aufgeteilt in 23 Asset-Klassen und Marktsegmente und mehr als 80 Universen.