11.04.2013 | Märkte

Qualitätsunterschiede bei Absolute Return

Die Performance-Unterschiede zwischen Fonds, die von Lipper als Absolute Return oder alternative Investmentstrategie klassifiziert werden, sind weiterhin hoch. Dies berichtet Lupus alpha in einer aktuellen Studie, die in Deutschland zum Vertrieb zugelassene Fonds mit den beschriebenen Ansätzen analysiert. Nur 64,9 % der Fonds gelang es, über fünf Jahre ein positives Ergebnis zu erzielen, wobei zudem nur überlebende Fonds betrachtet wurden. Nur 34 % schafften es, ein positives Sharpe Ratio zu erzielen.


Quelle: Lupus alpha

Über einen längeren Zeitraum betrachtet, sind die regulierten alternativen Investmentstrategien allerdings durchschnittlich erfolgreicher als Hedgefonds, gemessen am HFRX Global Hedge Fund Index. Auch der Vergleich zu Aktienindizes kann sich, zumindest langfristig, sehen lassen. Darüber hinaus nimmt der Maximum Drawdown der Fonds im Zeitablauf ab, ein Umstand den Lupus alpha auf wachsende Erfahrung zurückführt. Der nicht unerhebliche Survivorship Bias und die Heterogenität des Universums bei Lipper dürften allerdings die Vergleichbarkeit der Ergebnisse erschweren. Ein Hinderungsgrund für den Erfolg ist für viele Manager sicherlich ihre Gebührenstruktur. Das Total Expense Ratio liegt im Schnitt bei 1,72 % und stieg im Vergleich zur Mitte des Vorjahres sogar um 0,1 % an.
 
Quelle: Lupus alpha


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