Private Equity Secondaries in der Coronakrise
Durch die COVID-19-Pandemie ergeben sich für Investoren Opportunitäten bei Private Equity Secondaries, lautet das Fazit einer kurzen Analyse von Unigestion. Vor Beginn der Pandemie haben sich durch die hohen Zuflüsse in die Private Markets Risiken aufgebaut. Hierzu zählen u.a. die übermäßige Nutzung von Fremdkapital sowie aggressive Über-Allokationen wegen guter Performance in der Vergangenheit. Durch die Realisierung von Risiken sind manche Investoren gezwungen, ihre Engagements abzubauen. Dies betrifft auch Secondary-Fonds, die Liquidität benötigen, um ihre Portfoliounternehmen zu unterstützen.
Die Preise von Secondaries sind zyklisch und passen sich schnell an die Entwicklung der Börsen an. Krisen in der Vergangenheit, insbesondere die Finanzkrise, haben zu starken Preisrückgängen geführt, wodurch Discounts von bis zu 60 % entstanden sind. Ebenso schnell erfolgten auch die Erholungen.

Quelle: Unigestion
Abgesehen von Investoren, die Notverkäufe durchführen müssen, gehen die Autoren davon aus, dass Verkäufer die Quartalsberichte von Q1 und Q2 abwarten werden, um ein besseres Verständnis der Corona-Auswirkungen zu erlangen. Vor diesem Hintergrund werden die ersten Opportunitäten in sechs bis neun Monaten erwartet.
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