16.09.2013 | Studie

Prämienaufkommen der Versicherer erholt sich

Das Prämienaufkommen der Versicherungsindustrie weltweit stieg im vergangenen Jahr um 2,4 %, nachdem 2011 noch ein Rückgang von mehr als 3 % zu beklagen war, stellt die Ende Juni erschienene Jahresstudie von Swiss Re fest. Regional gab es jedoch große Unterschiede. In Westeuropa sank im Bereich Leben das Prämienwachstum zwar um 3,1 %, lag damit aber deutlich über dem Vorjahreswert von -9,7 %. Nur die Benelux-Staaten und einige skandinavische Märkte konnten Zuwächse verbuchen. In Deutschland ging das Volumen der Lebenprämien um 1,1 % zurück. Im entwickelten Asien hingegen stiegen die Prämieneinnahmen um 8,8 %. Haupttreiber waren hier der japanische Einzellebensversicherungsmarkt, sowie Hongkong, Taiwan und Südkorea. Insgesamt bleibt das Wachstum aber noch hinter der durchschnittlichen Vorkrisenrate zurück.


Quelle: Swiss Re

Im Bereich Nichtleben sanken in Westeuropa die Prämien im Mittel um 0,4 %. Die Verteilung innerhalb der Eurozone spiegelt dabei die wirtschaftliche Entwicklung wider. In Italien und Spanien sanken die Nichtlebenprämien um jeweils rund 4 %, in Deutschland und Frankreich wuchs das Prämienaufkommen dagegen um 1,6 % bzw. 2 %. Stärkste Segmente war das Sach- und Motorfahrzeuggeschäft.


Quelle: Swiss Re

Weiterhin betont die Studie die wachsende Bedeutung der Schwellenländer. Das Prämienwachstum werde sich zwar verlangsamen, aber weiterhin rund dreimal so hoch wie in den entwickelten Märkten sein, schreiben die Autoren.

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