Private Debt bei Cashflow-Driven-Investing-Strategien
Aviva Investors hat den Beitrag von Private-Debt-Assets in Cashflow-Driven-Investing-(CDI-)Strategien in einer kurzen Analyse untersucht und aufgezeigt, wie Pensionsfonds hiervon profitieren können. Geeignet sind demnach vor allem die Asset-Klassen Infrastructure Debt, Real Estate Debt, Private Corporate Debt und Structured Finance. Wichtig ist, dass es sich um Investment-Grade-Anlagen handelt, die vorrangig abgesichert sind. Hierdurch können ein planbarer Cashflow und zusätzliche Sicherheiten sichergestellt werden. Über Private Debt lassen sich außerdem zusätzliche Prämien wie die Illiquiditäts-Prämie erzielen und eine bessere Diversifikation zu den Public Markets erreichen.
Im Gegensatz zu Versicherern ist es Pensionsfonds möglich, wesentlich flexibler zu investieren. Hierdurch können größere Spreads gegenüber Staatsanleihen erreicht werden. Pensionsfonds sind z.B. in der Lage, das Pre-Payment oder die Laufzeit freier zu gestalten, was bei IG-Anlagen zu einem Spread von bis zu 300 Basispunkten pro Jahr führen kann. Bei einem niedrigeren Rating kann der Spread noch größer ausfallen. Versicherer liegen in der Regel bei 100 bis 200 Basispunkten. 
Quelle: Aviva
Wird dieser Ansatz in einem konventionellen Portfolio eines Versicherers umgesetzt, resultiert die flexiblere Gestaltung der Investmentkriterien in einem zusätzlichen Spread von 25 Basispunkten pro Jahr. In einem flexiblen Portfolio, das aus kürzer laufenden Senior-Secured Private Debt Assets besteht, kann ein Spread von 225 Basispunkten erreicht werden. Werden bis zu 10 % an Sub-Investment-Grade Assets hinzugefügt, kann ein zusätzlicher Spread von 45 Basispunkten erreich werden. 
Quelle: Aviva
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