11.10.2005 | 

Niederländischer ABP-Pensionsfonds managed eigene Hedgefonds-Strategien

Als weltweit erster Pensionsfonds hat der niederländische ABP nun

Hedge-Strategien in sein hausinternes Portfolio-Management integriert.

Die eigenen Vermögensverwalter können nun Short-Positionen auf Aktien

eingehen und ähnlich wie Hedgefonds-Manager agieren. ABP verwaltet rund

170 Milliarden Euro für die Altersversorgung der Beschäftigten im

öffentlichen Dienst.

Investment-Chef Jan Straatman begründete diesen Schritt mit der

zunehmenden Konvergenz zwischen Hedgefonds- und Long-Only-Managern. ABP

wolle nun eine aggressivere Anlagepolitik einschlagen und verlagere

sein Vermögensmanagement  zurück ins eigene Haus. 65 Prozent der

Aktienanlagen verwalte ABP bereits intern. Der gesamte Aktienanteil im

Gesamtportfolio betrage 36 Prozent, berichtete Straatman. Er strebe

eine Quote von 50 Prozent an.

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