Niederländischer ABP-Pensionsfonds managed eigene Hedgefonds-Strategien
Als weltweit erster Pensionsfonds hat der niederländische ABP nun
Hedge-Strategien in sein hausinternes Portfolio-Management integriert.
Die eigenen Vermögensverwalter können nun Short-Positionen auf Aktien
eingehen und ähnlich wie Hedgefonds-Manager agieren. ABP verwaltet rund
170 Milliarden Euro für die Altersversorgung der Beschäftigten im
öffentlichen Dienst.
Investment-Chef Jan Straatman begründete diesen Schritt mit der
zunehmenden Konvergenz zwischen Hedgefonds- und Long-Only-Managern. ABP
wolle nun eine aggressivere Anlagepolitik einschlagen und verlagere
sein Vermögensmanagement zurück ins eigene Haus. 65 Prozent der
Aktienanlagen verwalte ABP bereits intern. Der gesamte Aktienanteil im
Gesamtportfolio betrage 36 Prozent, berichtete Straatman. Er strebe
eine Quote von 50 Prozent an.
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