08.12.2008 | Studie

Morningstar zeigt Anstieg alternativer Anlagen bei institutionellen Anlegern

In einer gemeinsamen Studie haben das Analyseunternehmen Morningstar und die US-Fachzeitschrift Barron?s eine Studie zur Nutzung alternativer Anlagen unter 252 institutionellen Anlegern und 1.180 Wertpapierberatern in den USA durchgeführt.

Die Hälfte der befragten institutionellen Anleger habe demnach einen Anteil von mehr als 10% des Vermögens in alternativen Anlagen angelegt. Etwa 20 Prozent allokieren mehr als 25% ihrer Mittel in dieses Segment.

Berater bevorzugen für ein Investment in alternative Anlagen liquide und transparente Anlagestrukturen (z.B. ETFs). 70% der Berater gab darüber hinaus an, dass deren Mandanten durchschnittlich zehn Prozent in alternative Anlagen angelegt hätten.

Die zuvor auf starkes Interesse gestoßenen 130/30 Produkte haben die Anleger eher enttäuscht, weshalb 70% der Institutionen bzw. 80% der Berater angaben, die Position nicht erhöhen zu wollen.

Der Trend zu alternativen Kapitalanlagen, vor allem zu Hedgefonds und Private Equity, ist weiterhin ungebrochen. Von 2003 an lag die Zunahme der Assets under Management in alternativen Anlagen jährlich im zweistelligen Bereich. Wobei die Zunahme vor allem durch eine verstärke Allokation in Hedgefonds getrieben wurde. Als Hauptgründe wurden Portfolio-Diversifikation und das Erzielen absoluter Erträge genannt.

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