Dexia mit Index Arbitrage Fonds in Deutschland
Dexia Asset Management hat mit dem Index Arbitrage Fonds ihr Alternative-Investment-Sortiment in Deutschland erweitert. Der Dexia Index Arbitrage Fonds ist nun auch nach deutschem Recht steuertransparent und für den öffentlichen Vertrieb in Deutschland zugelassen. Das Fondsmanagement beabsichtigt Erträge durch das Ausnutzen von Kursschwankungen einzelner Aktien zu generieren, die durch Veränderungen bei der Zusammensetzung und Gewichtung von Aktienindizes entstehen. Der Fonds wurde bisher in Frankreich vertrieben und besitzt einen Track-Record von ca. fünf Jahren. Ziel des Fonds ist es eine Rendite über dem Eonia-Zinssatz zu erwirtschaften, mit einer Volatilität unter fünf Prozent. Aktuell managed der Fonds (FR0010016477) Assets in Höhe von 717 Mio. Euro. Für den thesaurierenden Fonds fallen jährlich Managementgebühren von 0,8 % und Performancegebühren von 20 % ab einer Performance über dem Eonia-Zinssatz an.
Zudem hat Dexia Asset Management im Oktober die neunte Ausgabe des Nachhaltigkeits-Newsletters "Looking ahead" heruasgegeben, der Kriterien für eine nachhaltige Anlage in Schwellenländer und den Energiesektor aufführt.
Die Bedeutung der Schwellenländer ist in den letzten 15 Jahren angestiegen, was zurückzuführen ist auf ihr hohes Wirtschaftswachstum, ihre Rohstoffreserven und die steigende Konsumentennachfrage. Demgegenüber stehen Schwellenländer oft in der Kritik, Nachhaltigkeitskriterien wenig Bedeutung beizumessen. Doch viele Emerging-Market-Unternehmen sind mit den aktuellen sozialen und ökologischen Herausforderungen vertraut und mittlerweile Pioniere bei der Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen. Der Newsletter stellt den Dexia Equities L Sustainable Emerging Markets Fonds vor, der ein nachhaltiges Investment in Schwellenländer ermöglicht.
Die Publikation enthält zudem eine Nachhaltigkeitsanalyse des Energiesektors. Aufgrund des Klimawandels, der gestiegenen öffentlichen Aufmerksamkeit und der begrenzten fossilen Ressourcen ist die Energiebranche eine der am stärksten von Nachhaltigkeitskriterien betroffenen Industrien. Die Unternehmen BG Group, Neste Oil und Chesapeake Energy werden aufgrund nachhaltiger Makrofaktoren (Ressourcen, Klimawandel) und Mikrofaktoren (Stakeholder, Corporate Governance) untersucht.