Mittelstand rückt ins Visier der Private Equity-Investoren
Mittelständische Unternehmen in Deutschland öffnen sich immer stärker für Private Equity-Investoren. Zunehmend würden für die Finanzinvestoren auch die Unternehmen in den Börsensegmenten MDax und SDax ins Blickfeld rücken. Das war der Tenor auf der 6. Handelsblatt-Jahrestagung ?Private Equity? in Frankfurt.
Auf einer Podiumsdiskussion wies André Magin, Vorstandsmitglied der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG), darauf hin, dass seine Gesellschaft in den vergangenen 40 Jahren mehr mittelgroße Transaktionen als ?Large Cap?-Deals getätigt habe. Dabei hätten Transaktionen für den Mittelstand im Vordergrund gestanden. Finanzinvestoren müssten sich durch ausgewiesene Industrieexpertise als interessanter Partner etablieren, meinte Magin weiter.
Insgesamt werden heute 54 Milliarden Euro von der deutschen Private-Equity-Branche verwaltet. Das sind zehn Milliarden Euro mehr als 2005, sagte Thomas Pütter, Chef der Beteiligungsgesellschaft Allianz Capital Partners und Vorstandsvorsitzender des Branchenverbandes BVK. Wichtig für Investoren sei laut Pütter, dass der deutsche Markt sowohl im Mid-Cap- als auch im Large-Cap-Bereich für Investoren sehr attraktiv sei.
zurück