12.05.2006 | 

Blackstone sagt größerer Private-Equity-Deals voraus

Die Transaktionsvolumen im Beteiligungsmarkt werden immer größer. ?Was heute Mid-Caps sind, waren  früher Large-Cap?, sagte Hanns Ostmeier, Deutschland-Chef von Blackstone. Wurden früher 800 Millionen Mark realisiert, so gehe es heute um zweistellige Milliardenbeträge, sagte Ostmeier anlässlich der 6. Handelsblatt-Jahrestagung ?Private Equity? in Frankfurt.

Als Gründe nannte er eine leichtere Verfügbarkeit der Fremdfinanzierungsmittel, vor allem in den Bereichen High-Yield und Senior-Debt. Während früher große Transaktionen überwiegend in den USA und Großbritannien stattfanden, könne nun ein Anstieg auch in Kontinentaleuropa beobachtet werden, sagte Ostmeier weiter aus. Er geht von weiteren großen Large-Cap-Transaktionen aus. Ostmeier betonte außerdem die wichtige Rolle der Börse in Deutschland. Hohe Transparenz und bessere Kreditmöglichkeiten sorgten für einen attraktiven Exit-Markt.

Nicolas von Schulenburg von Portfolio Advisors LLC bezeichnete  Deutschland zwar als einen interessanten Markt, allerdings seien die Renditen im internationalen Vergleich wenig attraktiv. Der Trend gehe zu paneuropäischen Fonds, sagte von Schulenburg.

Nico Helling, Geschäftsführer der Montagu Private Equity, wies darauf hin, dass Deutschland als wichtiges Wirtschaftsland gelte. Durch die großen Konzerne gäbe es gute Möglichkeiten, Unternehmenssparten und Randaktivitäten zu fördern. Für Helling ist Private Equity die Chance für Unternehmen, sich international aufzustellen und Wettbewerbsvorteile zu nutzen.

 

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