06.08.2008 | Studie

Managed Futures als Bestandteil diversifizierter Portfolios

Ein im Juli 2008 erschienenes Research-Paper von Select Asset Management stellt die Grundzüge der Anlage in Managed Futures dar. Die Autoren betrachten die Entwicklung der Branche, die Rendite- und Risikoeigenschaften und erörtern die Frage der Aufnahme von Managed Futures in ein Anlegerportfolio.

Die Autoren geben zunächst einen generellen Überblick und eine kurze Einführung in die Thematik von Futures und Managed Futures. Dabei teilen sie das Universum der Futures, in Commodity und Financial Futures. Letztere machen ca. 90 Prozent des Futures Handels aus. Den Investmentprozess von Managed Futures teilen sie einerseits in systematisch/technisch orientiert und andererseits in diskretionär. Als Grund für die Aufnahme von Managed Futures nennen die Autoren eine geringe Korrelation zu traditionellen Anlagen und die Möglichkeit den Wert eines Portfolios in ungünstigen Marktphasen zu stabilisieren. Gerade in Zeiten großer Unsicherheit an den Märkten kommt das Potential von Managed Futures zum Tragen. So erzielte der Barclay CTA Index in Krisenzeiten, abgesehen von der Asienkrise 1997, positive Renditen und konnte den MSCI World stets deutlich übertreffen.

Zudem zeigen die Autoren, dass durch die Beimischung von Managed Futures das Sharpe Ratio gegenüber einem traditionellen Portfolio verbessert werden kann. Die Autoren gehen aber auch auf die Risiken von Managed Futures ein und nennen vier grundsätzliche Risikokategorien denen ein Anleger in Managed Futures ausgesetzt ist. Diese sind eingeschränkte Transparenz, Leverage, Marktrisiken und Wechselkursrisiken.

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