06.06.2019 | Märkte

Liquidität bei Fixed Income Investments

Absolute-Return-Rentenstrategien können eine Alternative zu klassischen Renteninvestments sein. Dabei sollten Investoren allerdings keine Abstriche bei den Aspekten Liquidität und Kapitalschutz eingehen, gibt Macquarie in einer kurzen Analyse zu bedenken. Insbesondere in einem Umfeld hoher Volatilität und weniger akkommodierender Geldpolitik können sie ungeeignet sein. Aufgrund lockerer Geldpolitik unterschätzen Fixed-Income-Anleger zunehmend den Wert von Liquidität. Das Interesse an Private Debt, komplexen Investment-Produkten und Leverage wächst. Ebenfalls stellt der Autor fest, dass die Käuferbasis in den Kreditmärkten weniger diversifiziert und mehr kurzfristig ausgerichtet sind. Als Ergebnis dieser Entwicklung sinken die Liquiditätsprämien.


Quelle: Bloomberg, Macquarie Investment Management

Zwar weisen wenig liquide Fixed Income Investments attraktive Eigenschaften auf, reagieren in Zeiten von Marktstress jedoch auch anfälliger. Das Verständnis von Absolute-Return-Strategien hilft Anlegern, die geeignetste Strategie für deren Zwecke zu finden. Liquidität und Kapitalschutz sind dabei der Schlüssel für Fixed-Income-Investitionen. Der Fokus auf Liquidität umfasst einen Portfolioansatz, der das gewünschte Risikoprofil mit den erwarteten Liquiditätsanforderungen kombiniert.


Andrew Bosomworth, Leiter PIMCO-Portfoliomanagement in Deutschland, geht in seinem Kommentar in Ausgabe 1|2019 des Absolut|report auf die Eigenschaften ein, die ein Absolute-Return-Rentenfonds erfüllen sollte. Dies umfasst drei Aspekte: Die Vereinigung der Ziele Rendite und Stabilität, die Tail Properties im Falle einer Rezession und die konkreten Risikoeigenschaften eines solchen Rentenfonds im Niedrigzinsumfeld.

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