22.07.2013 | Märkte

Kunstinvestments als Mittel zum Werterhalt von Vermögen

Investments in Kunst nehmen zu, der Markt wird gleichzeitig professioneller und die Integration in den Finanzmarkt wächst. Dies berichtet Deloitte im "Art & Finance Report 2013". Gemeinsam mit Privatbanken, Kunsthändlern und Sammlern wurde ein umfangreiches Bild des Kunstmarktes mit Bezug zu dem Finanzmarkt geschaffen. Demnach ist der Kunstmarkt nach dem Einbruch 2009 wieder zu neuen Höhen geschnellt. Allein Christie's und Sotheby's setzten 2012 Rekordwerte von fast 7 Mrd. US-Dollar um. Für vermögende Privatpersonen ist Kunst in Zeiten zunehmender finanzieller Repression eine weitere Möglichkeit, ihr Vermögen zu konservieren, zumal Gold nach den letzten Wertverlusten und der zunehmenden Volatilität an Attraktivität eingebüßt hat. Über die Hälfte der Wealth Manager sehen dies als Kernmotivation für die zunehmenden Kunstinvestments.


Quelle: Deloitte

Damit steigen die Anforderungen an Wealth Manager rapide. Der Kunstmarkt ist eine anspruchsvolle Profession, die Zusammenarbeit mit Experten daher unerlässlich. Dadurch nimmt auch die Zahl der auf Kunst spezialisierten Investmentfonds sowie der Service Provider, bspw. für die Lagerung, zu. In Fonds werden derzeit weltweit rund 1,6 Mrd. US-Dollar an Kunst verwaltet. Dies ist noch relativ wenig im Vergleich zu anderen Asset-Klassen, bedeutet jedoch ein Wachstum von mehr als 50 % gegenüber dem Vorjahr. Getrieben wurde die Nachfrage vor allem aus Asien. Die größten Herausforderungen in nächster Zeit sieht Deloitte im Risikomanagement und in der Entwicklung adäquater Bewertungsmethoden für Kunstinvestments.


Quelle: Deloitte

Lesen Sie hierzu auch den Artikel "Kunst als Kapitalanlage für institutionelle Investoren" im Absolut|report 2|2013.

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