22.07.2013 | Studie

Hedgefonds in immer mehr institutionellen Portfolios

Immer mehr institutionelle Investoren wenden sich von der klassischen Renten/Aktien-Allokation ab und nutzen Hedgefonds um ihr Portfolio den eigenen Ansprüchen besser anzupassen. Dies zeigt ein Studie der AIMA, die Ende Mai veröffentlicht wurde. Hedgefonds werden dabei zunehmend nicht mehr als eigene Asset-Klasse, sondern als Bündel alternativer Investmentstrategien wahrgenommen. Die meisten Umfrageteilnehmer geben an, ihr Exposure in alternativen Strategien seit der Finanzkrise erweitert zu haben. Der Großteil bewertet diese Entwicklung als noch nicht abgeschlossen und plant weitere Investitionen. Dabei investieren die Befragten vor allem risikoorientiert, mit dem Ziel, Volatilität und Downside-Risiken auf Portfolioebene durch eine Allokation in Hedgefonds zu begrenzen.

Gegenüber herkömmlichen Publikumsfonds erfordern alternative Strategien einen deutlich höhen Due-Diligence-Aufwand. Bis zu zwei Jahre planen Investoren der Umfrage zufolge für die Prüfung vor einem Investment ein. Die strengere Regulierung von Hedgefonds seit der Finanzkrise sehen dabei viele Investoren differenziert. Einerseits begrüßen sie die Transparenz durch zusätzliche Reporting-Verpflichtungen, andererseits befürchten einige der Befragten Einschränkungen des investierbaren Universums.  

An der Studie haben Pensionsfonds, Stiftungen und Family Offices in Nordamerika, Asien und Europa teilgenommen.

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