12.08.2014 | Märkte

Kapitalbestand der Lebensversicherer steigt

Das von deutschen Lebensversicherern am Kapitalmarkt investierte Volumen ist im vergangenen Jahr auf über 900 Milliarden Euro gestiegen, wie die Ende Juli veröffentlichte Statistik des GDV zeigt. Der Kapitalanlagebestand wuchs im Jahr 2013 um 32 Mrd. Euro auf 824 Mrd. Euro. Hinzu kommen rund 78 Mrd. Euro für fondsgebundene Policen. Die Summe der Neuanlagen lag im letzten Jahr bei 147 Mrd. Euro. Die größten Einzelposten entfallen zu je rund 30 % auf Inhaberschuldverschreibungen und festverzinsliche Wertpapiere sowie Investmentanteile. 6,1 % oder rund 9 Mrd. Euro flossen in Aktien. Der Bestand an Hypotheken- und Grundschuldforderungen sowie Grundstücken ist den ausgewerteten Bilanzwerten zufolge stabil bzw. rückläufig. Grundstücke kommen auf einen Anteil von 1,5 % - rund 0,5 Prozentpunkte weniger als noch 2006. Der Portfolioanteil für Forderungen aus Hypotheken und Grundschuld sank im letzten Jahr um 0,3 Prozentpunkte auf 6,9 %. 2006 hatte der Anteil noch bei 9,2 % gelegen.

Ebenfalls gesunken sind Bestand und Anteil von Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen, die Ende 2013 41,3 % der Kapitalanlagen ausmachen. Der Höchststand war mit 50,7 % im Jahr 2009 erreicht, heute liegt der Bestand knapp 30 Mrd. Euro niedriger. Der Anlagebestand an Inhaberschuldverschreibungen und festverzinslichen Wertpapieren steigt dagegen weiterhin stetig und liegt 2013 erstmals über 100 Mrd. Euro. Der Anteil von 14,0 % liegt fast zwei Prozentpunkt höher als im Vorjahr und fast doppelt so hoch wie 2008.

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