Julius Baer erwartet starken Zuwachs bei Infrastrukturinvestments
Eine aktuelle Studie der Schweizer Bank Julius Baer mit dem Titel "Investing in infrastructure - a comprehensive overview of the opportunities" enthält eine umfassende Analyse der zukünftigen Entwicklungen im Infrastrukturbereich sowie einen Überblick über Investitionsmöglichkeiten in diesen Sektor.
Die Haupttreiber zukünftiger Infrastrukturinvestitionen werden dabei in den Entwicklungs- und Schwellenländern gesehen. Ursächlich sind unter anderem die großen Diskrepanzen zwischen den aktuell vorhandenen und den benötigten Ausgaben für eine funktionsfähige Infrastruktur, wie auch schon eine Studie der HSH Nordbank im September aufgezeigt hat (http://www.absolut-report.de/news/detail/3161/).
Weitere Treiber sind die demographische Entwicklung der Weltbevölkerung, sowie das Alter und der Zustand bestehender Infrastruktur, die zunehmende Verstädterung sowie ein weltweit wachsender Lebensstandart. Schätzungen der OECD zufolge, auf die sich die Studie bezieht, werden zukünftig 2,5 Prozent des weltweiten GDP für Investitionen in Infrastruktur-Projekte ausgegeben. Bis 2030 ergibt sich ein Investitionsvolumen von 53 Billionen US-Dollar.
Die Autoren der Studie rechnen mit einer Abnahme staatlicher Beteiligungen mit einer vermehrten Umschichtung auf den privaten Sektor sowie einer Zunahme von sog. Public Private Partnerships (PPPs). Dadurch werde für Investoren eine Beteiligung sowohl als Fremd- als auch als Eigenkapitalgeber möglich.
Die Bandbreite der möglichen Investitionsformen hat sich in den letzten Jahren stark erweitert, so dass es für Investoren vielfältige Möglichkeiten der Anlage gibt.
Das Thema Infrastruktur-Investments wurde im Absolut Report (Ausgabe 39/2007) ausführlich behandelt.