21.05.2014 | Studie

J.P.Morgan-Studie zum wachsenden Interesse an Impact Investing

J.P.Morgan zeigt in einer umfangreichen, im Mai erschienenen Studie die wachsende Bedeutung von Impact Investing auf. Die Befragung von 125 Investoren mit mindestens 10 Mio. US-Dollar Assets under Management ergab, dass im vergangenen Jahr insgesamt 10,6 Mrd. US-Dollar im Bereich Impact Investing angelegt wurden. In 2014 planen die Studienteilnehmer, ihr Engagement um rund 20 % auf 12,7 Mrd. US-Dollar zu erhöhen, die sich auf ca. 6.400 Transaktionen aufteilen.
Im Mittelpunkt des Interesses der Anleger steht dabei, dass die Investments eine angemessene Rendite erwirtschaften (98 %) und der Impact schon vor dem Investment klar erkennbar ist (99 %). Darüber hinaus werden Unternehmen bevorzugt, durch deren Geschäftsmodell ein direkter Effekt ausgelöst wird, während Unternehmen, die Teile ihrer "konventionell" erwirtschafteten Gewinne im Anschluss für soziale Zwecke verwenden, weniger beliebt sind. Als größtes Hindernis für die Ausweitung der Engagements wird der Mangel an hochqualitativen Investmentopportunitäten bezeichnet.


Quelle: J.P. Morgan

Insgesamt werden 46 Mrd. US-Dollar in Impact Investments verwaltet, davon ca. 70 % in den Emerging Markets. Bei den investierten Sektoren führen Microfinance und sonstige Finanzdienstleistungen mit einem Anteil von je 21 % das Feld an. Die dominierende Asset-Klasse ist mit 44 % Private Debt, gefolgt von Private Equity mit 24 %.


Quelle: J.P. Morgan

Die meisten Investoren gaben an, dass ihre Investments im Rahmen der Erwartungen performen - sowohl bezüglich des Impacts als auch der Rendite. Jeweils knapp 20 % der Befragten sehen sogar eine Outperformance, während nur eine kleine Minderheit eine Underperformance vermeldet. Risiken werden vor allem im Bereich des Managements der Unternehmen gesehen, in die investiert wird.

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